Sprachstandserhebung

Sprachstanderhebung ab dem März 2025

Gerade hat uns eine Mutter kontaktiert, die in der nächsten Woche mit ihrem Sohn zur Sprachstandserhebung in die Grundschule geladen wurde. Die staatlich geförderte Kindertageseinrichtung sieht einen erhöhten Förderbedarf hinsichtlich der deutschen Sprache bei ihrem Sohn. Plötzlich sieht sie sich mit einem neuen Druck von außen konfrontiert. Sooo viele Fragen und Bilder bewegen sie! Sie fragt sich, welche Haltung sie dazu eigentlich hat, was das mit ihr macht und was ihr Kind jetzt von ihr braucht. Eine erste Idee ist schon da: Sie wird ihr Kind auf den Schoß nehmen, so dass er seine Mama im Rücken spürt und Halt hat.

Und kann das Kind sich auf eine fremde Testperson in diesem Alter überhaupt einlassen? Du als Mutter oder Vater triffst die Entscheidung, ob du innerlich JA zu dem Test sagst – und dann damit JA zu dem Menschen, der testet. Dann lässt du dich auf den Menschen, der testest, innerlich ein. Und dann lässt sich auch dein Kind auf diesen den Menschen, der testet, ein.

Es kann auch ein „errungenes JA“ sein: „Eigentlich spüre ich ein ungutes Gefühl und ich weiß gerade nicht, wie ich diesen Test finden soll. Ich habe aber entschieden, dass WIR BEIDE ihn jetzt mitmachen.“ Da du als Mutter in der Symbiose mit deinem Kind bist und als Vater in der Einheit mit deinem Kind, macht ihr sozusagen beide den Test. Dein Kind ist nicht alleine, sondern mit dir.

Auch die Vorbereitung im Spiel kann eine schöne Annäherung an diese Test-Situation sein. Ihr spielt die Situation durch und erlebt sie beide schon einmal im Voraus. (Vielleicht setzt du ein ganz neues Kuscheltier euch gegenüber oder malst auf ein großes Blatt Papier einen ubekannten Menschen, der euch dann die Fragen stellt.) Übrigens: Auf der Internetseite des KuMi findest du ein kleines Beispiel für Fragen, die gestellt werden können. https://www.km.bayern.de/download/4-25-02/Beispielaufgaben-zu-BaSiS.pdf

Wir wünschen euch Müttern und Vätern von Herzen alles Liebe für den Weg mit euren Kindern!

Von Herzen

Stephanie und Andreas

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