Das sind wir

Wir sind Stephanie und Andreas Herbst.
Hier kannst du etwas über Stephanie, über Andreas und über unseren gemeinsamen Weg erfahren.

Stephanie

Ich heiße Stephanie. Lehrerin bin ich durch meine erste jüngere Schwester Kathrin geworden, die nur eineinhalb Jahre nach mir auf diese Welt kam. Ihre erste Schulzeit waren ein traumatisches Erlebnis für sie. Ich spielte oft mit Kathrin Schule. War das schön! Ich war eine liebevolle, geduldige, begeisterte und aufmerksame Lehrerin. Seit damals habe ich viele Lern- und Entwicklungsphasen durchlaufen, bis ich zu der Lehrerin wurde, die ich heute bin. (Und welche werde ich in zehn Jahren sein?)

Zwei Zeiten haben mich bisher besonders geprägt. In der Zeit vor meiner Kündigung als verbeamtete Lehrerin in Bayern war ich ein paar Jahre so unbeschwert ausprobierfreudig, dass ich mit meinem Mut machenden Mann Andreas an meiner Seite sooooo viel Kreativität in meinen Unterricht und Menschlichkeit in meine Verbindung mit meinen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern brachte, dass diese Zeit erfüllt und bunt und hoffnungsvoll für mich war. Nach der Kündigung fand ich meine neue schulische Heimat in einer wunderschönen Schule, und diese Zeit war so voll liebevoller Zugewandtheit zu den Jugendlichen und deren Eltern und voll weitem Zugang zu goldenem Wissen, dass ich das Lernen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen noch ehrfurchtsvoller und feiner betrachten konnte.

In dieser Zeit erstarkte auch mein Herzenswunsch Mutter zu sein und mein Blick auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurde klarer. Ich war ein Magnet für goldenes Wissen über die Entfaltung von Kindern. Dieses Wissen hatte mir bis dahin einfach gefehlt! Ich sah plötzlich Zusammenhänge, die mir vorher verborgen blieben. Und diese faszinieren mich und lassen mich tiefer verstehen. Ich möchte sehen können, was Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wirklich brauchen – beim Lernen und Entfalten in ihr Leben.


Andreas

Ich heiße Andreas und war viele Jahre Lehrer an einer staatlichen Realschule für Mathematik, kath. Religionslehre und Informatik. Durch eine intensive Beschäftigung mit mir, meinem Leben und meiner Welt wurden die Menschen, das Menschsein und der Umgang mit Kindern immer wichtiger für mich. Der grundlegende Wandel meiner Werte, der damit einherging, hat mich aus der Regelschule herausgeführt und mir ganz neue Felder eröffnet, in denen ich mich nun gerne bewege: die freie Schullandschaft, die inneren und äußeren Entwicklungsprozesse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die (systemische und intuitive) Aufstellungsarbeit, die Spiritualität, die Zugänge zur feinstofflichen Welt, mein Mann- und Lebenspartner-Sein, … um einige Wichtige zu nennen.
Schon immer habe ich gerne geholfen und mit angepackt und ich kann dabei, neben dem oben genannten, auf meine Intuition, meine Spürigkeit, mein Mitfühlen, mein mich Einlassen, meine Wertschätzung, meine Authentizität, … zurückgreifen und bringe gerne alles ein, was ich kann und weiß und was gebraucht wird.


Unser gemeinsamer Weg

Unsere Leben verlaufen schon sehr lange sehr synchron und klar: mal geht der eine einen Schritt vor, mal die andere. So wachsen wir schon seit 28 Jahren als Paar, fordern uns heraus, helfen und ent-wickeln uns – jeder für sich und gemeinsam – und bringen zusammen in die Welt, was uns ruft.

Unser Weg in der Schule

Zunächst waren wir lange Jahre Lehrer an einer Realschule: Stephanie für Deutsch und kath. Religionslehre und Andreas für Mathematik, kath. Religion und Informatik. Dort waren wir sehr engagiert rund um die Themen Ganztagesklasse, Schulgottesdienste, Schülerzeitung, SchulBibliothek, Schulentwicklung, Legasthenie- und LRS-Training, Streitschlichtung, Lernen lernen, Kooperation Eltern und Schule, Projektpräsentation der 9. Klassen. Und im Laufe der Jahre haben wir auch verschiedene Posten inne gehabt wie Verbindungslehrer, Seminarlehrer in der Referendarsausbildung und erweiterte Schulleitung.

Unser Weg zu uns

Der Prozess in unserer Bewusstwerdung kam schleichend. Stephanie hatte über Jahre Schmerzen und fand schließlich erste Unterstützung über eine Heilpraktikerin. Angefangen mit einer Ernährung ohne Weißmehl, raffiniertem Zucker und Fleisch bis hin zu dem Anschauen, was hinter den Symptomen liegt mit Hilfe von (Familien-)Aufstellungen, Coaching, Entspannungs-Erste-Hilfe und Frauen- und gemeinsamen Paarseminaren. Andreas hatte von Anfang an die Einstellung: Es geht um seine persönliche Entwicklung und Stephanie darf daran teilhaben und umgekehrt. Wenn einer sich ent-wickelt, verändert sich auch die Beziehung. Und so war es auch. Wir erkannten unsere Verletzungen und das, was uns triggert (den Schmerz in uns aktiviert) und lernten immer mehr, Verantwortung für uns, unsere Gefühle und unser Handeln zu übernehmen.

Ideen in der Schule

Der Satz „Ich sehe mich und mein Gegenüber“ berührte uns besonders tief. Wir hatten Ideen, wie wir das in unseren Unterricht und in unseren Umgang mit unseren SchülerInnen integrieren konnten. Nach und nach setzten wir immer mehr davon um: unsere Authentizität, Klarheit und Offenheit, unsere Wertschätzung gegenüber den Kindern und Jugendlichen mit dem „DU“ als Zeichen für unsere Gleichwertigkeit als Menschen, unser Finden des Spielraumes in der Schulordnung. Schnell waren die Grenzen des Machbaren erreicht und uns wurde klar, dass wir für unsere wertschätzende Haltung den Kindern und Jugendlichen und deren Eltern gegenüber einfach mehr Freiheit wollten, um den Kindern und ihren Eltern wirklich zu dienen.

In eine andere Welt

So wagten wir den Schritt, kündigten als Beamte, verließen die staatliche Schule, verkauften unser Haus und fanden eine Stelle als Lernbegleiter an einer freien Schule in der Nähe von Freiburg, deren Basis die nicht-direktive Pädagogik von Rebecca und Maurico Wild war. Ein wunderbarer Lernort … dem Paradies wirklich ganz nahe: keine Noten, kein Leistungsdruck, persönliche Begleitung und individuelle Lerngestaltung für jedes Kind und jeden Jugendlichen, enge Zusammenarbeit von Eltern und Lernbegleitern. Wir spürten, dass auch die nahe Verbindung von uns und den 15 Jugendlichen unserer Klasse große Lernschritte ermöglichte. Hier erkannten wir:

Jugendliche brauchen Erwachsene, nicht nur uns zwei Erwachsene, sondern am besten „ein ganzes Dorf“, das sie individuell begleitet. Kinder und Jugendliche brauchen Möglichkeiten, sich auszuprobieren und sie brauchen ein Vorbild, mit dem sie mit-tun und dem sie helfen können. Sie brauchen auch Inspirationen, um sich selbst, ihre Talente, ihre Wünsche und Fähigkeiten zu ent-decken und zu fördern.

Leider kann die finanzielle Situation einer freien Schulen kein ganzes Dorf an Lernbegleitern ermöglichen und so stießen wir erneut an unsere Grenzen, den Eltern und ihren Kindern zu dienen, wie wir es gerne tun würden.

Es braucht die Eltern

Die Erfahrung an der freien Schule als Lernbegleiter hat uns zurück zu dem geführt, was wir in der Regelschule schon auf eine andere Weise erkannt hatten: Es braucht zunächst die Eltern. Die Eltern sind DIE Vorbilder, Möglichmacher, Hüter, … ihrer Kinder und Jugendlichen! Das ist nicht immer einfach und bringt Eltern auch an ihre Grenzen. Wie schön und hilfreich ist es da, wenn Eltern Menschen an ihrer Seite wissen, die sich auskennen was und wie es in der Schule abläuft – auch hinter den Kulissen – und die ein Verständnis für die Bedürfnisse von Eltern und Kindern haben. Für solche Menschen halten wir uns. Und auch Verwandte, Freunde, Bekannte haben uns immer wieder gesagt, dass sie in uns solche Menschen sehen.

Daher haben wir unseren Fokus nun ein bisschen verändert und die Worte von unserer Lehrerin Simona Zäh treffen für uns den Nagel auf den Kopf:
Weil wir Kinder lieben, unterstützen wir Eltern/ Erwachsene!
An diesem Punkt stehen wir gerade und sind nun dabei, Angebote und Formate zu entwickeln, die dir als Mama, Papa und Mensch, der mit Kindern zu tun hat, helfen und dich unterstützen können.

Das brauchen Kinder und Jugendliche

Dafür haben wir jetzt die „Hüter der Kindheit-Akademie“ gegründet. Juhuuu! Sie führt Menschen zusammen, die die heilige Kindheit und Jugendzeit hüten, damit die Kinder und Jugendlichen dieser Erde ihr goldenes Wesen entfalten können.

Rückblickend erkennen wir den roten Faden unseres Weges. Tief in uns lebt die Frage:
Was brauchen Kinder und Jugendliche wirklich?

Sie hat uns auch zu den Weiterbildungen geführt rund um Montessori-Pädagogik, Bindungsbedürfnis von Kindern und Jugendlichen, körperliche, seelische und geistige Entwicklungsphasen von 0 bis 7, 7 bis 14 und 14 bis 21 Jahren, echte Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, feinfühlige Kinder und Jugendliche.

So können wir die Erwachsenen unterstützen

Und damit wir Erwachsene gut begleiten können, haben wir viele Ausbildungen gemacht:
(Familien)Aufstellungsarbeit, achtsame Begleitung der Entwicklung des eigenen Potentials von Kindern und Erwachsenen, vielfältige Wege zur Entspannung und „Erste Hilfe“ mit Händen und Stimme, Heilsames intuitives Malen.

Wir freuen uns, wenn du ganz unverbindlich mit uns Kontakt aufnimmst, um uns kennen zu lernen, von deinem Wunsch nach Unterstützung zu erzählen, oder Mitglied der „Hüter der Kindheit“-Akadamie zu werden.

Für die Kinder und Jugendlichen dieser Erde

von Herzen Stephanie und Andreas