Für Pädagogen
in Krippen, Kindergärten, Schulen, (Ganztags-)Betreuungen und sonstigen Einrichtungen
Was ist dein Bedürfnis?
- Ich will mir das Leben leichter machen
- Ich bin neugierig
- Ich will mal plaudern
- Ich brauche eine Lösung
Ich will mir das Leben leichter machen
– ich will das Leben leichter nehmen können.
Ja, wir haben uns das Leben in der Schule trotz großen Engagements immer leichter gemacht. Wir haben manches ernster und anderes weniger ernst genommen, wir haben die Spielräume in der Schulordnung und im Lehrplan gesucht, wir haben ausprobiert UND wir haben zunehmend unsere Haltung den Kindern und Jugendlichen gegenüber verändert und uns damit auf Augenhöhe mit ihnen begeben – zumindest auf einer gewissen Ebene. Das hat uns zunächst viel Entspannung und Leichtigkeit gebracht.
UND – spätestens – ab diesem Punkt hätten wir dann ein Gegenüber gebraucht,
mit dem wir uns hätten austauschen können, denn
die Spannung zwischen
„Ich sehe dich, Kind, als gleichwertigen Menschen.“
und
„Ich muss dich (ständig) bewerten und beurteilen.“
konnten wir zu diesem Zeitpunkt für uns nicht auflösen. Mittlerweile glaube ich (Andreas), dass man als Lehrer (der ich damals an einer Realschule war) diese Spannung alleine nicht auflösen kann. Da braucht es bei den Erwachsenen die Übernahme von Verantwortungen. Diese liegt bei den Eltern z. B. im Umgang mit der Schule, den Hausaufgaben, den Noten und bei den Lehrern z. B. in der Art und Weise der Notenbildung, im Umgang mit den Kindern, bei den Kollegen im Umgang mit der Ausprobierfreudigkeit, beim Chef im kollegialen Austausch.
Es sich wirklich leicht zu machen, DAS LEBEN LEICHT ZU NEHMEN, auf seinen Wellen spielerisch zu surfen, braucht Übung, Mut, Vertrauen, Wissen, … und es ist ein komplexes Unternehmen mit vielen Beteiligten.
Ein erfahrener und wissender Blick von außen kann beim orientieren und gehen hilfreich sein. Vielleicht magst du mit uns dazu in Kontakt treten und dich überraschen lassen, welche Impulse sich in einem Gespräch zeigen können.
Ich bin neugierig
Hier wird es für uns schwierig. Wie fassen wir all unsere Erkenntnisse und Erfahrungen so kurz und prägnant zusammen, dass es immer noch greifbar und anschaulich ist UND Lust auf mehr macht?
JEDES Kind ist gut und richtig, genau so, wie es ist!
Das Kind ist nur der „Symptomträger“. Die Ursachen liegen wo anders.
Das Kind trägt nicht die Verantwortung.
Es braucht die Eltern und deren Verantwortung für das Kind.
Es braucht deine Liebe für das Kind im Umgang mit ihm.
Deine Haltung zum und deine Sichtweise auf das Kind macht DEN Unterschied!
Das System hat seine Spielregeln UND es lassen sich trotzdem SPIELRÄUME finden.
Vielleicht geben dir ja auch unsere Erlebnisse und Erfahrungen auf der Seite „Das sind wir“ den ein oder anderen Impuls oder lassen in dir eine Frage entstehen.
Ich will mal plaudern
Du merkst, dass sich das Eine oder Andere für dich nicht stimmig anfühlt, dass du zu Hause erschöpfter bist als sonst, dass dir manches gewaltig auf den Zeiger geht, …?
In uns hast du zwei Lehrer, die Schule in- und auswendig kennen. Und wir sind schon viele Schritte gegangen, um Lösungen für uns zu finden.
Es kann sich im Austausch mit uns ein guter Impuls, ein hilfreicher Hinweis, Entspannung, … finden.
Ich brauche eine Lösung
Die Aufgaben sind vielfältig, die Herausforderungen sind groß, die Widerstände sind allgegenwärtig, der Idealismus ist … weg?
Unsere Lösung war der Weg raus aus der Schule und raus aus dem Beamtenverhältnis.
Mittlerweile haben wir viele Prozesse durchlebt und wissen:
ES KANN AUCH ANDERE LÖSUNGEN GEBEN!
Wir waren sehr lange tief und engagiert in „unsere“ Schule eingebunden und haben auch viel experimentiert und erprobt und rückblickend können wir sagen:
Ein Mensch, der uns versteht, der weiß, wovon wir sprechen, was unsere Sorgen, Nöte und Bedürfnisse sind und der sich wirklich in uns hineinversetzt, der hätte uns gut getan!
Vermutlich wäre unsere Reise, die manchmal einer Odyssee glich, nicht so lange gewesen und unsere folgenschweren Entscheidungen hätten nicht so radikal sein müssen.
(Link zum entsprechenden Teil unserer Geschichte auf der Seite „Das sind wir“)
